Ja, es ist wieder mal so weit: das Wetter ist unverschämt schön. Und das seit Samstag. Was auch der Grund ist, dass ich erst jetzt ein paar Zeilen schreibe.
Nach unermüdlichem Einsatz meiner Miniluftpumpe danken mir die Reifen die körperliche Anstrengung durch Ausgleich aller kleinen Unebenheiten. Oder doch nicht?
Fazit: 3x 14-16 km, Runden auf Donauinsel/Lände. Leider am Sonntag den Computer liegen gelassen.
Und trotz stundenlangem Aufenthalt in der Frühjahrssonne mit Sommerfrisur (d.H. ja, es sind Haare dran am Kopf. Gar nicht so wenige. Nur lang sind sie nicht) in der Frühlingssonne: ätsch, ICH hab keinen Sonnenbrand!
Nur irgendwie scheint mein Glutteus Maximus der Ansicht zu sein, dass der Sattel zu hart ist. Wir werden sehen!
PS: Ich hasse Bankomatkassen. Echt. Die im Geschäft (Biker Zubehör etc) grad um die Ecke mag mich nicht. Hat mich noch nie gemocht. Gut, gibt es morgen Bares für mehr Ausstattung.
PPS: Ich will neue Trainingsschuhe. Muss ich mich halt doch mal auf die Mariahilfer ... wäh.
Und weiter geht's:
Ich hab mich heut glatt fahrradfahrenderweise in die Firma begeben. Strecke kenn ich ja, also gings los: Spittelau, Traisengasse, Brigittenauer Brücke, Donaupark, Arbeiterstrandbadstrasse, Ankunft. Hah. In ... äh ... naja, ich hab vergessen, den Computer auf meinem TTS zurückzusetzen, also ...
Es waren ziemlich genau 33 Minuten. Dabei hab ich ca 8km zurückgelegt. Also, ned furchtbar schnell, aber mei. Rechnerisch ca 15.4 km/h.
Die Hinfahrt selbst wär ja ganz fad gewesen, wären da nicht die anderen Verkehrsteilnehmer. Allerdings sind vor allem einige Radfahrer äußerst negativ aufgefallen. Sacklpicker, elendiche. Die Autofahrer haben, o Wunder, besser aufgepasst als ich gedacht hab. Und klar hätt ich, wenn ich nicht gut aufpassen würd, einen Hund angefahren. Schlecht erzogene Mistviecher, grausliche ... naja, wie der Herr ...
Dann war ich recht flott in der Firma, Lastenaufzug ins Büro, Thomas hat mir netterweise geholfen, den Bock in die Loggia zu schaffen, und ich hab das Teil dann nach Duschen gleich als Wäscheständer verwendet. Nein, davon mach ich kein Foto.
Gelernt hab ich allerdings: wenn's so warm ist, kann ich auf der Strecke ruhig die Jacke aufmachen und die Lüftung in der Hose einschalten, würd ich weniger schwitzen.
Aber es kommt noch schlimmer: am Nachhauseweg hat's - eh kloa - geregnet. Zuerst nur ein Nieseln, aber in der Traisengasse dann hat's ganz nett runterlassen - hab ich halt mein Regenjackerl übergeworfen ... dafür bin ich sicher 2 kg leichter jetzt, weil DARUNTER hab ich so geschwitzt, dass alles zusammen klitschnass ist - inklusive dem Silikonüberwurf von innen. Bah.
Und ja, es macht immer noch Sinn, wenn ich verschnauf in jedem Stock, anstatt angeben zu wollen. Ich erhol mich einfach leichter. Wieder was gelernt.
Und ich will neue Bock. Echt.
Die Werte von der Rückfahrt wenigstens hab ich:
7.73 km (na, stimmt die Angabe auf der Radroutensuche Stadt Wien doch, hm?) in 30:37, avg speed 15.17 km/h, max speed 26.24. Tada!
Hi alle zusammen,
also, ich hab's dann am Freitag doch glatt geschafft und meinen Bruder angerufen um was auszumachen Zwecks des Radlns und so und fürderhin haben wir uns dann doch glatt des Samstags um 11 in der Früh getroffen - in der Spittelau (oder so), und sind dann Richtung Klosterneuburg gefahren.
War eine nette Strecke für mich, und ich hab dann auch gleich zwei mal schlapp gemacht (sprich: wir haben eine Niedersitzundplauderpause eingelegt), um dann bei mir auf einen Kaffee zu landen. Nett wars, wieder mal wär gut!
Die Werte:
18.53 km in 1:00:01, avg 18.52 km/h, max 32.80 (hähä).
Ja, was haben wir denn da heute: früh genug losgefahren, bin ich trotz Umweg über Donauinsel und Madonna-Konzert, wenn auch stellenweise leicht desorientiert, doch in 33:27 von meiner Tür zur Firma gefahren. Heureka!
Nunja, das wär ja ein langweiliger Bericht, wäre da nicht ... Das Zurückfahren. Und ohja, die Brigittenauer Brücke. Vorbei, drunter, drüber - aber meinst ich find drauf? Und Handelskai wollte ich beim besten Willen auslassen ... ich wiederhole: Madonna-Konzert. Uah. Menschenmassen, die einem Radfahrer wenig Respekt und fast noch weniger Aufmerksamkeit zollen. Mit überschäumender Freundlichkeit gehts, muss aber nicht, oder? Fazit: ich wollt unter keinen Umständen ein 2tes mal hin.
Nagut, zurück zur Brigittenauer Brücke: unter uns gesagt, ich glaub, ich war ja schon drauf. Nur auf der falschen Seite. Deswegen hab ich wieder umgedreht und wollte drunter durch. War aber untrivial. Na, werd den Dreh schon noch finden.
Andererseits: Mir ward schon beim Runterfahren auf der Brigittenauer Seite anders, rauffahren? Muss nicht sein, oder? Steil ist fast ein Hilfsausdruck (ist auf der anderen Seite nicht wesentlich besser, aber kürzer).
Naja, und prompt hab ich auch eine Parallelgasse zur Universumstrasse finden müssen, was dann auch relativ grauslich zum Fahren war. Nicht dass die Radwege im 20. überall so traumhaft wären (manche erinnern fatal an Teststrecken, auf denen auf einer Strecke von 1km 50km normale Belastung simuliert wird). Mein armes Hinterteil.
Und heute bin ich dann das mit dem 'Rad in den 3. Stock buckeln' etwas ruhiger angegangen, hab in jedem Stock freiwillig ein Atempäuslein eingelegt, und siehe da, es war doch um einiges angenehmer. Auch wenn mir die Pausen um etliches kürzer als die erzwungenen vorkamen.
Fazit: spassig wars. Die heisse Dusche allerdings war's auch wert ... mmmm, Entspannung ...
Also, ich werd das diese Woche noch etwas beobachten, aber wenn ich so weiterdermach, dann bin ich spätestens nächste Woche mitm Radl in der Firma. Muss nur früher da sein als der Thomas, sonst blockier ich die Dusche, ha!
Und hier die täglichen Werte:
19.8 km in 1:18:59, avg speed 15.04 km/h, top speed 27.85
Weil's Spass macht: Total km mit dem Radl: 42. Hihi.
Also, da sind wir dann wieder. Ich sag's euch, ich bin ziemlich geschlaucht.
Erstens, wenn man als Asthmatiker sein Berodual liegen lässt, dann kommt man relativ weit, weil man in der Anstrengung eh fein viel und tief atmen tut. Aber irgendwann ...
Nagut, noch mal von Anfang:
Bin früher heim, weil ich wollt noch ein paar Meter fahren, und unter Umständen den Weg in Richtung Firma ausbaldowern. Nur, bis ich zuhause war und alles Zeugs zusammen hatte, wars Zeit, das Multimeter beim Jürgen abzuholen. Also, frisch aufs Rad, und ab die Post. Naguut, Schneckenpost. Na, den Gürtelradweg, den hab ich langsam gfressn. Eng, ungute Kurven - und mehr Kreuzungen, als einem so lieb ist. Abgesehen davon inhaliert man da den ganzen Dreck von den Dosen (Anm. d. Red.: Auto. Abgeleitet von Dosist (=Autofahrer), ausgeliehen in de.rec.motorrad)
Und dann geht's auch noch aufwärts (urrrääh), und abwärts (gemütlich, so im Dunklen beim Nieselregen). Und wenn man sich dann gleich nach dem AKH zwischen die Häuser schleicht, dann findet man vor lauter Schienen (Hass) und ungeregelten Kreuzungen und Gegendieinbahnfahrradfahrstreifen kaum eine Sekunde Ruhe.
Trotzdem isses seeeehr geil wenn man die Strecke anstatt in 20 minuten in 8 zurücklegt. Hähä.
Also, etwas übertempertiert hab ich dann den Computer abgenommen, und den lieben Jürgen zwecks Multimeterübergabe und Fahrradbewundern runtergeläutet. Nach ein paar Minuten Smalltalk hab ich dann wieder eines meiner Etappenziele aufgenommen: von dort (ca Florianigasse im 9.) über die Lände nach Hause.
Hajo, also, in der 30er Zone schaff ich's dann sogar leicht aufwärts so schnell zu fahren, dass mir ungemütlich wird, aber dafür behindere ich kaum Autofahrer (weil mit 31 km/h darf der hinter mir herfahren, jaja). Andererseits, den schnellsten Weg zum Ring will man nicht fahren. Entweder Nussdorfer Strasse (über Hamerlingplatz), heisst Schienen (pfuibä. Immer noch), oder über Laudongasse - auch Schienen. Ich mag ned amal in der Mitte fahren, weil über kürzer kommt da eine Bim, und die ist per Definition schneller.
Also, im Zickzack durch den 9., dabei dann auf der Alser Strasse zwischenlanden, zum Schottentor vor - klingt leicht, sollte man sich aber Zeit lassen, weil die Radwege dort ebenso unvermutet anfangen wie aufhören. Radwege? Behelfsstreifen, die der StVO widersprechen. Weil damit fährt dann der Radler zu nahe an den geparkten Autos, und der Dosist links zu nahe am Radler. Also: Generalverweigerung, ich fahr genau am weissen Streifen. Autos weichen aus und hupen nicht - sagamal, bin ich noch in Wien?
Dann, entlang dem Schottenring kommt nix mehr spannendes, und schon ist man am Radfahr/Fussgängerweg auf der Rossauer Lände. Gezählte 4 Radisten und 3 Jogger - ja, spät is schon, und es nieselt, da will keiner raus. Definitiv meine liebste Zeit.
Ja, und ein paar hundert Meter weiter (die man schön in No. 27, bei Steigungen in No. 25 abspulen kann), geht's gar plötzelich aufwärts Richtung Station Spittelau (Fernwärme). Es ist ja nicht wirklich steil. Aber es bleibt laaange so. Das zieht sich wie der Kaugummi im Goscherl einer amerikanischen Hausfrau. Pfuipfui. Also, wenn ich morgen meine Schinken ned gspür, lass ich mir die Schmerzreizleitung untersuchen. Ich war diesmal definitiv im anaeroben Bereich (röchel, stöhn, pfeif, aua) - aber raufkommen ist man immer noch, oder?
Das einzig bemerkenswerte an der letzten Radetappe rauf zur Semperstrasse war dann, dass ich bemerkenswert viele Idioten, ob das nun Haxlbusfahrer oder Tretertrottel waren, getroffen hab. Manche fast physikalisch. Aber ich denk mir, ich denk für die anderen mit, ärger mich nicht und leb länger. Was soll ich auch klingeln, wenn sich jemand dazu entschliesst, dass der Radfahrstreifen bequemer zum Zufussgehen ist als der Zebrastreifen. Ist eh Schrittempo angesagt - da ist der Kerl mit dem Radl schlimmer, der einfach an allen vorbeipfeift, ohne Rücksicht auf Verluste. Aber - nix passiert, lass ma's gut sein.
Ja, und die Sonderprüfung (sprich: Rad hochschleppen) wurde heute nur in drei Etappen bewältigt. Weu, do woa ka Luft mehr drin. In der Lunge, ned in den Reifen. Hab mich aber doch nach Inhalation und Entspannung relativ schnell erholt. Mal sehen was morgen wird.
Werte (nach gefühltem ausschliesslichem Aufwärtsfahren - und leicht geschummelt, hab erst auf Höhe Lange Gasse den Computer wieder angesteckt): 8.45 km in 36.19 min, avg speed 13.97, max speed 27.85 (Wieso ich trotzdem auf 31 komm? Naja, der Autofahrer ist nicht nähergekommen, und hoffen darf man ja, oder? :)
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